Wir kommen hier nicht mehr lebend raus! Und nun?

Machen Sie sich frei! Sprengen Sie Ihre Grenzen! Wir kommen hier nicht mehr lebend raus! Und nun?

Stellen Sie sich manchmal die Frage, was das hier wohl alles soll? Wieso wird unsere Gesellschaft immer schnelllebiger? Was macht die technische Entwicklung mit Ihnen und Ihren sozialen Beziehungen?

Was nützt all die Terminhetze und das Parlieren über Unternehmensstrategien, wenn wir gleichzeitig uns unsere eigene Lebensgrundlage entziehen. Fühlen wir uns in dem Wohlstand wirklich gut, wenn wir doch wissen, dass unsere Kinder das mit schlechter Luft und einer ausgebeuteten Erde ausbaden müssen?

Und was ist eigentlich Ihre ganz persönliche Rolle da drin? Geben Sie sich selbst einen Sinn und setzen Sie dadurch Impulse! Schluss mit dem monotonen Gefühl unterdrückter Emotionen oder dem latenten Kloss im Hals! Stellen Sie sich sich selbst! Es gibt einiges zu entdecken!

# Knüpfen Sie sich Ihre Emotionen vor

Haben Sie keine Angst vor sich und Ihren Emotionen! Wühlen Sie in Ihrer Gefühlswelt mal richtig rum! Es ist aufregend und mitunter harte Arbeit sich seinen Gefühlen zu stellen. Die gute Nachricht, Sie haben alles was Sie brauchen und es lohnt sich!

Denn: Jedes Gefühl ist wertvoll. Es will Ihnen etwas sagen. Sie beeinflussen Ihre Aufmerksamkeit und Handlungen! Sie sind viel zu wichtig, um ignoriert zu werden.

Nehmen Sie die Verbindung zwischen Ihren Gefühlen und Ihrem Körper wahr.  Horchen Sie: Was löst das Gefühl in Ihrem Körper aus? Spüren Sie einen zugeschnürten Hals oder eine freudig geweitete Brust? Was bedeutet das für Sie?

Und ja, auch harte Männer haben Emotionen und sind erst dann wahre Männer, denen höchsten Respekt zollt, wenn Sie sich nicht nur dem Säbelzahntiger stellen, sondern sich auch ihren eigenen Emotionen.

Doch wie nicht in den Gefühlen verlieren? Wie immer im Leben heißt es auch hier: Die Balance halten!

  1. Akzeptieren und bewertungsfrei beobachten. Seien Sie neugierig und schaulustig, was da so alles in Ihrer Gefühlswelt los ist! Was lässt Gefühle am Ende unangenehm werden, ist die Bewertung von gut und schlecht, total blöd und wahnsinnig gut. Heißen Sie jedes Gefühl willkommen. So können Sie erforschen, was es Ihnen sagen will, die Botschaft aufnehmen und es das auch wieder verabschieden.

Einmal so mutig gewesen und sich der Wut gestellt oder der Angst vor der Einsamkeit in die Augen geschaut? Herzlichen Glückwunsch, denn beim nächsten Mal wird es Ihnen schon viel leichter fallen. Und Sie erhöhen so, ganz nebenbei, auch Ihre Wahrscheinlichkeit länger gesund zu bleiben!

Emotionen führen Sie direkt zu Ihren Bedürfnissen.

# Bedürfnisse

Gefühle sind der Ausdruck von befriedigten oder unbefriedigten Bedürfnissen. Bedürfnisse sind das, was uns jeden Tag aus dem Bett holt, das Müsli aus dem Schrank nehmen und zur Arbeit gehen lässt. Die Bedürfnisbefriedigung ist das, was unser Organismus braucht, um zu leben. Sie ist daher die Grundlage unseres Seins. Welches Bedürfnis hat dazu geführt, dass Sie gerade diesen Text lesen? Wann haben Sie sich das letzte Mal bewusst über ein Bedürfnis Gedanken gemacht? Je nach Dringlichkeit können Sie Ihre Bedürfnisse grob unterscheiden zwischen grundlegenden Bedürfnissen (z.B, Sicherheit, Essen, soziale Bedürfnisse), Kultur- und Luxusbedürfnissen (Selbstverwirklichung) (siehe Grafik).

Um es jetzt noch komplizierter zu machen, unterscheiden wir noch zwischen Individual- und Kollektivbedürfnis. Also das Bedürfnis des Einzelnen und die Bedürfnisse wie innere Sicherheit oder den Schutz der Umwelt der Gesellschaft. Hier gilt: Sie können Ihre Bedürfnisse nur soweit nachhaltig befriedigen, wie Sie die Grenzen anderer Menschen nicht überschreiten. Das Gleiche gilt für eine Gesellschaft: Die Bedürfnisse einer Gesellschaft sind nur so lange nachhaltig befriedigt, wie nicht die Grenze anderen Lebens auf unserer Erde überschritten wird.

Machen Sie sich Ihre Bedürfnisse klar. Nachhaltige Bedürfnisbefriedigung muss erlernt werden. Nur wenn Sie sich diese bewusst machen, können Sie effizient und zielgerichtet handeln. Wer seine Bedürfnisse nicht kennt, kann diese auch nicht bestmöglich befriedigen. Körperlichen Bedürfnissen mit einer hohen Dringlichkeit, wie dem Essen oder dem Drang sich zu entleeren, spüren die meisten Menschen klar. Doch bereits bei der Erfüllung von sozialen Bedürfnissen, von Nähe und Distanz zu anderen Menschen, lassen sich die ersten durch äußere Reize, Verpflichtungen oder Verwirrung ablenken. Dann heißt es, zurück zu den Emotionen! Sie kommen einfach nicht an ihnen vorbei! Es ist ihr Werkzeug, für ein Leben mit wahrer Erfüllung. Fühlt es sich auch noch drei Tage später gut und nachhaltig befriedigend an, dass Sie sich die fünfte Sommerjacke gekauft haben? Für welche unerfüllte Sehnsucht steht die tägliche Zigarettenpackung? Haben Sie doch zu schnell Ja gesagt, eine Stunde länger im Büro zu bleiben, für eine Aufgabe, die auch noch nächsten Tag erledigt werden hätte können? Wieso habe ich den Klos im Hals, nachdem ich zugesagt habe, doch noch eine Stunde länger im Büro zu bleiben, anstatt mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen?

Vorsicht, bevor Sie nun los laufen und Tabula Rasa Ihren Job kündigen, die Kinder nicht von der Kita abholen, um nach Australien zu fliegen, sollten wir nochmal über Werte sprechen!

# Werte

Werte sind Ihre Gatekeeper. Werte drücken das aus, was Ihnen wichtig ist, was Ihrem Leben Sinn verleiht. Sie sagen Ihnen, in welcher Form mit welchen legitimen Mitteln Sie Ihre Bedürfnisse befriedigen können. Sie reichern unser Leben mit einem Sinn an. Auch diese müssen Sie kennen, um in einem Kontakt mit sich selbst und Ihrem Leben zu sein.

# Sinn- Geben Sie sich einen Sinn!

Haben Sie sich auch schon gefragt, welchen Sinn das Leben hier alles hat? Fragen Sie doch mal umgedreht: Was will das Leben von Ihnen?

 

Leben Sie im Einklang mit sich, Ihren Bedürfnissen, Werten und Sinn?: Ihre Emotionen werden es Ihnen sagen. Fragen Sie mal Ihre Gedanken! Mal schauen, was der Körper dann antwortet!

 

Wie doch dich selbst, deinen Werten und Bedürfnisse näher kommst, erfährst du hier.

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